Prater (lat. „pratum“) bedeutet übersetzt Wiese und bezeichnet zugleich den ältesten Biergarten Berlins. Er wurde ursprünglich nur als Bierausschank im Jahre 1837 gegründet. Durch die Familie Kalbo, welche das Etablissement 1852 erwarb und ausbaute, entwickelte der Prater sich zu einer populären Freizeit- und Vergnügungsgaststätte.
Im Jahre 1992 flossen 3,2 Millionen DM aus dem Aufbau-Ost-Programm in den Biergarten, damit das Objekt rekonstruiert werden konnte. Jedoch traten Komplikationen auf: Das Budget war zu sehr ausgereizt, obwohl die Bauphase noch nicht begonnen hatte und die Gefahrenstellen konnten zunächst nicht alle beseitigt werden. Doch 1996 feierte der „Berliner Prater“ seine Wiedereröffnung. Seitdem zieht er, mit seinen 600 bis 800 Sitzplätzen des Biergartens und dem bunten Programm der Volksbühne, Berliner und Touristen gleichermaßen an. Das denkmalgeschützte Restaurant wurde ebenfalls völlig saniert und ist jetzt erneut ein viel besuchter Ort.
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